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Der große Bedarf an Weißwein Ende der 1980er Jahre wurde häufig durch den Massenträger Ugni Blanc (in Italien als Trebbiano bekannt) gedeckt. Heute beträgt der Rebbestand nur noch 2603 Hektar (Stand 2005), da die Sorte im Rahmen der allgemeinen Qualitätsverbesserung durch Sorten höherer Güte ersetzt wurde.

 

Torrontés Riojano belegt etwas mehr als 8100 Hektar. Diese argentinische Sorte bringt frische, blumige Weine mit einem kräftigen Muskateller-Aroma hervor. Ursprünglich wurde die Sorte ausschließlich in der Provinz Salta angebaut. Das Calchaquies-Tal um Cafayate war dabei die bedeutendste Anbauregion. Heute ist sie in zahlreichen Provinzen Argentiniens anzutreffen. Da diese Sorte ein kühles Klima verlangt, werden die Weinberge in den warmen Regionen in immer höher gelegenen Gebieten angelegt.

 

Die bestockte Fläche des Chenin beträgt 3030 Hektar. Chenin blanc wird häufig für Schaumweine oder in Verschnitten eingesetzt. Da die Weine bisher jedoch nicht an die Qualität vergleichbarer Produkte in Kalifornien oder der Loire herankommen, ist die Tendenz der Rebfläche fallend.

 

Chardonnay steht auf fast 5150 Hektar Rebfläche. Die Chardonnay-Traube wird häufig bei der Schaumweinproduktion verwendet. Die stillen Weine sind noch häufig recht neutral, da die idealen Standorte noch nicht überall gefunden wurden. Die besseren Weine zeigen jedoch, dass in Zukunft auch mit hervorragenden Chardonnayweinen zu rechnen ist. Die Universität von Davis in Kalifornien entwickelte einen eigens für das typische Klima geeigneten Klon. Der Klon mit dem Namen 1A oder Mendoza-Klon ist sehr kleinbeerig. Diese Kleinbeerigkeit wird von den Weinmachern der Neuen Welt, also auch in Australien oder Neuseeland, als Zeichen hoher Güte gewertet.

 

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Argentinien#Rote_Sorten)